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schokopflaster 📖

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Joined 7 months, 1 week ago

Hauptaccount: @schokopflaster@cybre.space

Nachdem die Uni mir meine Liebe fĂŒr BĂŒcher gehörig ausgetrieben hat, bin ich jetzt wieder auf dem Weg, mich ihnen anzunĂ€hern. Ein Ziel, das ich fast erreicht habe, ist mehr Romane und Co. zu lesen und nicht mehr nur SachbĂŒcher. Gerade lese ich gerne queere Sci-Fi und Schundromane sowie den jĂ€hrlichen Moers (was dann auch der einzige weiße Typ wĂ€re, den ich freiwillig lese).

Was mir bei meinen BĂŒchern wichtig ist: Nicht stĂ€ndig leidende Queers oder sonstige Marginalisierte zu lesen. Wenn ich 'ne Story ĂŒber trans* Leute lese, habe ich keinen Bock ihren Struggle dadurch nĂ€her gebracht zu bekommen, dass ich erstmal zwei Kapitel Abuse-Porn ertragen muss. Ich mag respektive suche nach BĂŒchern, die von Queers fĂŒr Queers sind und sich nicht zwanghaft bei hetero/cis Lesenden anbiedern mĂŒssen. Freue mich da auch immer ĂŒber VorschlĂ€ge :>

Zwei Genres die mir leider so gar nicht zusagen sind Young Adult und das ĂŒbliche LOTR-Style Fantasy Genre.

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The Galaxy, and the Ground Within (EBook, 2021, Hodder & Stoughton) 5 stars

With no water, no air, and no native life, the planet Gora is unremarkable. The 


Es passiert wie immer nicht viel, aber Worldbuilding, Setting und Details sind einfach nett

5 stars

Der letzte Band der Wayfarers-Reihe. Ich bin ein bisschen sehr traurig, dass sie damit abgeschlossen ist, ich hĂ€tte gerne jedes Jahr einen weiteren Band gelesen. Inhaltlich knĂŒpft das Buch nur insofern an die vorherigen BĂ€nde an, dass es im gleichen Universum spielt, d.h. auch die gleichen Spezies (und ein paar neue) vorkommen und ein paar kleine Verbindungen zu Charakteren aus den ersten BĂ€nden vorkommen. Aber es ist nicht so, als wĂŒrde man die Crew des ersten Bandes wiedersehen.

Es passiert nicht viel im Sinne von großen KĂ€mpfen, politischen ScharmĂŒtzeln oder Krönungen von AuserwĂ€hlten Individuen. Das ist bei Chambers ja ĂŒblich, aber in diesem Buch passiert tatsĂ€chlich noch weniger. Auf Dauer wĂ€re das langweilig, aber so gibt es der Geschichte die Möglichkeit, kleinere Konflikte nĂ€her zu betrachten und das Worldbuilding fĂŒr die einzelnen Spezies zu verbessern. Riiichtig in die Tiefe geht hier nichts aber es ist wirklich einfach sehr sweet. Insbesondere 


Eight Kinky Nights (2019, Independently published) 3 stars

Sometimes the perfect Chanukah gift can change everything.

Newly divorced stone butch Jordan moves into 


tl;dr: Sinnvolles Buch mit guten Aspekten, dem aber 90% weniger peinliches Preaching und mehr Konflikte und realistischere Charaktere mit Ecken und Kanten gut getan hÀtte.

3 stars

Hmm.

Einerseits bin ich hellauf davon begeistert, wie viele Themen Xan West mit diesem Werk anspricht. Wie viel Wert auf Boundaries und Reflektion der eigenen GefĂŒhle und BedĂŒrfnisse gelegt wird. Da kann mensch echt noch was lernen hier. Und endlich mal queere Charaktere, die nicht <25 sind und/oder dĂŒnn. Nein, die zwei Hauptcharas sind Ende 50, haben Behinderungen, sind autistisch, dick, jĂŒdisch und eine von beiden schwarz. Eine Kombination, die ich in queeren BĂŒchern sonst nie finde.

Weshalb ich trotzdem nur drei Sterne gebe (und dabei schon aufrunde)? Weil das ganze Buch an zu vielen Stellen einfach nicht rund ist. Ich stĂ€ndig das GefĂŒhl habe, eine mittelmĂ€ĂŸige Fanfiction zu lesen statt eines ausgewachsenen Buchs (das sehr fanartig anmutende Buchcover hilft leider nicht dagegen...). Einige Facetten dieser GefĂŒhle kann ich nicht in Worte fassen, ein paar andere versuch ich hier mal anzureißen.

  • Das Buch ziiiiieht sich wie heißer Asphalt im Sommer. Spannungsbogen gibt es kaum einen.

  • Wie sollte es auch Spannung geben, es gibt ja fast keine Konflikte. Alle Protagonist:innen (außer die böse Ex) sind makellos. VerstĂ€ndnisvoll, reflektiert, empathisch,... und ihre Umwelt 


Wilde Reise durch die Nacht (German language, 2001, Eichborn) 2 stars

A fantastical new comic adventure from the author of the international best–seller, The 131/2 Lives 


FĂŒr einen Moers leider ziemlich schwach.

2 stars

Konnte nicht so richtig mitfiebern. Alles viel zu vorhersehbar und nicht ĂŒberragend kreativ. Allein die Illustrationen und Moers Gedanken ĂŒber deren Illustratoren, Gustave DorĂ© haben mich irgendwie berĂŒhrt.

The Southern Book Club's Guide to Slaying Vampires (2020, Blackstone Publishing) 1 star

Fried Green Tomatoes and Steel Magnolias meet Dracula in this Southern-flavored supernatural thriller set in 


PrÀmisse: feministisch; TatsÀchliche Story: Misogyn, rapey und repetitiv

1 star

Die PrĂ€misse war so nice: Hausfrauen als ĂŒbersehene Protagonist:innen von Vampirgeschichten ebenso wie generell, deren Widerstandskraft und Ressourcenreichtum in der Literatur wie Gesellschaft nicht gewĂŒrdigt wird. Das endlich mal sichtbar zu machen wĂ€re eine saugute Ausgangslage fĂŒr ein Buch - und mit diesem Claim wurde es auch beworben.

Leider war es das schon an feministischem oder sonstwie politischem Potential, denn das Buch hÀlt nicht was es verspricht. Was serviert wird ist beleidigend: Die Story hat so viele Anschlussfehler das es schmerzt, sie wiederholt sich quasi drei Mal, das Pacing ist sloooow..., die Charaktere platt und eigentlich geht doch wieder alles nur um einen Typen, dessen Sadismus und ein bisschen um ein paar Hausfrauen aus der Oberschicht (und eine einzige arme, Schwarze Mutter, gnarf).

Statt Tropes auf den Kopf zu stellen und den immergleichen Vampirgeschichten einen neuen Spin zu geben bekommen wir frauenfeindliche Tropes, Vergewaltigungen und anderer sexualisierte oder sexuell aufgeladene 


To Be Taught, If Fortunate (2019, Harper Voyager) 4 stars

At the turn of the twenty-second century, scientists make a breakthrough in human spaceflight. Through 


Spannendes Worldbuilding, nicht viel Charakterentwicklung und deutlich negativer als Chamber's ĂŒbliche Feel-Good-BĂŒcher

3 stars

Ich bin wieder #AmLesen, diesmal: "To be taught if fortunate" von #BeckyChambers. Es ist das erste Buch außerhalb der #Wayfarers-Reihe, das ich von ihr lese und ach, ich bin wieder hin und weg.

Becky Chambers' BĂŒcher sind einfach alle queere sci-fi Feelgod-Literatur.

Die Astronaut:innen sind von quasi einer international gecrowdsourcten NASA in den Weltraum gesandt worden, damit sie Informationen sammeln können um deren selbst willen und nicht fĂŒr nationalistische oder kapitalistische KonkurrenzkĂ€mpfe. Allein dise Idee und wie Chambers sie ausfĂŒhrt hat mich heftig gerĂŒhrt. :blobmeltsoblove:

Unter den Kosmonaut:innen gibt es einen #trans* Mann und eine #ace Person. Die HÀlfte der Protagonist:innen sind Frauen, so auch die Ich-ErzÀhlerin. #Poly und #BisexualitÀt sind bei Chambers auch wieder und ohne irgendein Trara ganz normal.

AmLesen Update:

Hmm, hmmmm!

Definitiv ein gutes Buch, habe es gerne gelesen.

Was meine Aussage zur Sci-Fi-Feelgood-LektĂŒre angeht, muss ich sie fĂŒr dieses Werk einschrĂ€nken. Das ist mE #BeckyChambers‘ 


Are Prisons Obsolete? (Paperback, 2003, Seven Stories Press) 5 stars

With her characteristic brilliance, grace and radical audacity, Angela Y. Davis has put the case 


Guter Einstieg, mir fehlt nur die Praxis ;)

4 stars

War fĂŒr mich ein guter Einstieg in die Prison-Abolishment-Bewegung. Leider fehlte das, nach dem ich gerade in BĂŒchern dieses Genres suche, nĂ€mlich mehr praktische Beispiele. Aber die gibt dann vielleicht das nĂ€chste Buch her.

Was mir jedenfalls gefiel: Wie zugÀnglich und mit Beispielen Davis hÀufig schreibt. Was leider etwas anstrengte: Die stÀndigen Wiederholungen, obwohl das Buch an sich ja eh schon sehr kurz ist. Aber vielleicht war das so wie bei Marx: 100x das gleiche in leicht anderen Worten schreiben, damit es ankommt?

The Arab of the future (2015) 1 star

"In striking, virtuoso graphic style that captures both the immediacy of childhood and the fervor 


Review of 'The Arab of the future' on Goodreads

1 star

Ugh. Enorm rassistisch und strukturell sexistisch. Hatte mich erst sehr gewundert, dann aber gesehen, dass der Autor ja bei dem rechten "Satire" (aka Propaganda) Magazin Charlie Hebdo arbeitet. Das erklĂ€rt dann wohl die Darstellung aller nicht weißen, das fehlen jeden FĂŒnkchens positiver Sichten auf die Menschen und den Alltag in allen nicht-westlichen LĂ€ndern in denen der Hauptcharakter lebte und die Abwesenheit irgendwelcher Agency der Mutter des Hauptcharas. EnttĂ€uschend.